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Energie verändert
SMA Solar Technology

Energie verändert

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Um den Klimawandel aufzuhalten, müssen wir unsere Energieversorgung so schnell wie möglich vollständig auf erneuerbare Quellen umstellen. Mit intelligenten Konzepten können Unternehmen dabei eine Schlüsselrolle einnehmen. So wie SMA mit der „Klimaroadmap“.
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Hell, ruhig, viel Tageslicht – die Atmosphäre im SMA Solarwerk 1 entspricht so ziemlich dem Gegenteil dessen, wie man sich eine Industrieproduktion vorstellt. Als die CO2-neutrale Wechselrichter-Fabrik 2009 in Betrieb geht, ist der globale Klimawandel in Wirtschaft und Öffentlichkeit noch kein Thema. Bei SMA schon. Deshalb wollen die Unternehmensgründer Günther Cramer, Peter Drews und Reiner Wettlaufer zeigen, dass eine moderne Industrieproduktion auch ohne den Ausstoß schädlicher Klimagase funktioniert. Das Gebäude ist ein Meilenstein der SMA Klimaroadmap. 
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Herr Schäpers, was steckt hinter dem SMA Energiekonzept?

Unser Energiekonzept hat drei Säulen: Weniger, besser, anders. Konkret bedeutet das, dass wir unseren Energieverbrauch immer weiter reduzieren, Energie in allen Bereichen und Prozessen immer effizienter einsetzen und schließlich den noch vorhandenen Energiebedarf mit dezentral erzeugten erneuerbaren Energien, möglichst aus der Region, decken.

Welche Rolle spielt dabei die Klimaroadmap?

In der SMA Klimaroadmap haben wir die Meilensteine und Ziele des Energiekonzepts festgelegt. So können wir unsere Fortschritte kontinuierlich messen.

Wie setzen Sie dies konkret um?

In der ersten Phase der Klimaroadmap lag der Fokus auf dem Ersatz klimaschädlicher konventioneller Energieträger durch nachhaltige Solarenergie. Dies haben wir durch den Bau kleinerer Photovoltaikanlagen am SMA Hauptstandort in Niestetal umgesetzt. Bald wurde jedoch immer deutlicher, dass noch mehr Klimaschutz möglich ist, wenn Energieeinsparung, Energieeffizienz und der Einsatz von erneuerbaren Energien Hand in Hand gehen. Darauf haben wir dann alle neuen Gebäude von SMA ausgelegt: von der CO2-neutralen Wechselrichter-Produktion über die stromnetzunabhängige Solar Academy, besonders energieeffiziente Bürogebäude und ein für Nachhaltigkeit ausgezeichnetes Rechenzentrum bis hin zum Solarwerk 3, das in einem von SMA mit initiierten Gewerbegebiet steht, in dem ausschließlich erneuerbare Energien eingesetzt werden. Selbstverständlich darf auf keinem der Gebäude eine Photovoltaikanlage fehlen.   
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Mit dem Ziel, klimaschädliche konventionelle Energieträger durch nachhaltige Solarenergie zu ersetzen, entstehen bereits ab 2001 die ersten firmeneigenen Photovoltaikanlagen am SMA Hauptstandort in Niestetal. Das Solardach über einer Hoffläche, die Stahl-Glas-Konstruktion mit integrierten Solarmodulen an einem Bürogebäude und die Solarbäume am Eingang des Firmengeländes markieren die erste Phase der Klimaroadmap.  
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Das SMA Solarwerk 1 ist 2009 ein echtes Leuchtturmprojekt. Unter anderem dank einer gebäudeintegrierten Photovoltaikanlage, einem biogasbetriebenen Blockheizkraftwerk, der maximalen Nutzung von Tageslicht und Abwärme, einem effizienten System zur Be- und Entlüftung sowie einem ausgeklügelten Energiemanagementsystem kann die 18.000 Quadratmeter große Fabrik CO2-neutral betrieben werden. Dafür zeichnet sie die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Folgejahr mit dem 1. Preis des internationalen Energy Efficiency Award 2010 aus.
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Schon kurz nach Einweihung des Solarwerks 1 kommt der nächste entscheidende Schritt: Das neue Gebäude der SMA Solar Academy zur Schulung von bis zu 15.000 Installateuren im Jahr soll vollkommen unabhängig vom Stromnetz klimaneutral mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Die Nutzer sollen ohne Komfortverlust hautnah erleben, wie die dezentrale und erneuerbare Energieversorgung der Zukunft funktioniert.

In 14 Monaten Bauzeit entsteht im Überflutungsgebiet der nahen Fulda ein futuristisch anmutendes, auf Stelzen stehendes Gebäude, dessen Form und Ausrichtung an der Sonne orientiert ist. Eine in der Glasfassade integrierte Photovoltaikanlage, ein biogasbetriebenes Blockheizkraftwerk und leistungsstarke Batteriespeicher liefern in einem Inselstromsystem rund um die Uhr ausreichend Energie. Diese wird durch ein intelligentes Energiemanagement äußerst effizient und optimiert eingesetzt. 
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2011 entsteht im nordhessischen Niestetal das von SMA mit initiierte Gewerbegebiet „Sandershäuser Berg“. Das Besondere: Zur Versorgung der Unternehmen, die sich dort ansiedeln, sollen ausschließlich erneuerbare Energien eingesetzt werden. Als erstes Gebäude entsteht hier das 24.000 Quadratmeter große SMA Solarwerk 3, das erneut Maßstäbe setzt. So kommt dort erstmals in einem Gebäude dieser Größenordnung eine umweltfreundliche Holztafelbauweise zum Einsatz. Gedämmt wird mit Recyclingdämmstoff. Und natürlich zeichnet sich auch dieses Gebäude durch einen geringen Energieverbrauch und eine hohe Energieeffizienz aus.
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Günter Schleiff ist Vorstandssprecher der HHS Planer + Architekten AG. Er hat unter anderem das Solarwerk 1 und die vom Stromnetz unabhängige Günther Cramer Solar Academy geplant und projektiert.

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Herr Schleiff, was hat Sie an den SMA Projekten besonders gereizt?

SMA hat mit diesen nachhaltigen Gebäuden Neuland betreten. Wir konnten uns also nicht an bereits realisierten Gebäuden mit ähnlicher Konzeption orientieren. Die Projekte haben uns vor ungewöhnliche Herausforderungen gestellt, für die wir gemeinsam mit Wissenschaftlern und Ingenieuren neuartige Lösungen gefunden haben.

Worum ging es dabei konkret?

Im Mittelpunkt stand das SMA Energiekonzept. Es fordert hoch energieeffiziente Gebäude mit minimalen Energieverlusten. Darüber hinaus eine maximale Energiegewinnung aus Umweltenergien, und dass die Gebäude komplett CO2-neutral betrieben werden.

Das Energiekonzept ist aber nur ein Aspekt nachhaltigen Bauens …

Richtig. Deshalb haben wir gemeinsam Gebäude realisiert, die wirtschaftlich betrieben werden können, ökologisch unbedenklich, lange nutzbar und entsprechend umnutzungsfähig sind. Ganz entscheidend für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes ist aber auch, dass es von seinen Nutzern und der Öffentlichkeit angenommen und akzeptiert wird. Deshalb müssen nachhaltige Gebäude angenehme Nutzungsbedingungen bieten und höchsten ästhetischen Anforderungen genügen. Ich denke, das ist uns mit den SMA Gebäuden sehr gut gelungen.
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Die betriebseigenen Photovoltaikanlagen an nahezu jedem Gebäude und auf Freiflächen produzieren jährlich mehr als 10.000 Megawattstunden sauberen Strom. Das entspricht fast 40 Prozent des lokalen Strombedarfs von SMA. Die Anlagen vermeiden nicht nur den Ausstoß von über 6.000 Tonnen CO2 pro Jahr, sondern tragen auch zur hohen Qualität der SMA Wechselrichter bei. Die beweisen in den Anlagen schon vor ihrer Markteinführung unter realen Bedingungen, was in ihnen steckt.

Für die restlichen 60 Prozent des Strombedarfs von SMA liefern die Städtischen Werke Kassel Strom aus erneuerbaren Quellen. Noch kommt dieser nur zum Teil aus regionaler Produktion, unter anderem aus einer Photovoltaik-Freiflächenanlage, die das SMA Solarwerk 3 direkt versorgt. Das Ziel ist jedoch klar: Schon im kommenden Jahr soll SMA sich möglichst vollständig mit dezentral erzeugten erneuerbaren Energien aus Nordhessen versorgen. 
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