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Innovation begeistert
SMA Solar Technology

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Neue Technologien machen Wechselrichter immer nachhaltiger: Matthias Victor und Sven Bremicker arbeiten mit ihren Teams daran, die Wechselrichter von SMA immer effizienter, servicefreundlicher und langlebiger zu machen und alle Funktionen zu integrieren, die die Nutzer brauchen. Das spart wertvolle Ressourcen. 
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Sven Bremicker hat fast sein ganzes Berufsleben bei SMA verbracht und leitet heute die Technologieentwicklung. Im Gespräch mit dem Elektro-Ingenieur wird schnell deutlich, dass er für seinen Job und für die erneuerbaren Energien brennt.

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Herr Bremicker, worauf kommt es für Sie bei der Produktentwicklung an?

Um innovative und nachhaltige Produkte zu entwickeln, muss man ans Limit gehen. Dabei braucht man Mut, aber keinen Übermut. Und einen langen Atem. Um unsere Wechselrichter immer effizienter und nachhaltiger zu machen und den Materialaufwand zu reduzieren, entwickeln wir gemeinsam mit Zulieferern neue Aufbautechniken, testen innovative Designmethoden und prüfen neue Bauteile auf ihre Langlebigkeit und Sicherheit. Bis das Ergebnis unseren Erwartungen entspricht, kann es schon mal einige Jahre dauern. Wir wollen sicher gehen, dass unsere Kunden die besten und nachhaltigsten Lösungen erhalten.

Können Sie ein Beispiel geben, wie sich das konkret bei neuen Wechselrichter-Modellen niederschlägt?

Sehr gerne. Allein im vergangenen Jahr konnten wir beispielsweise das spezifische Gewicht der SMA
String-Wechselrichter um rund 20 Prozent auf nur noch 2,5 Kilogramm je Kilowatt Leistung senken. Bei dem neuen Zentral-Wechselrichter Sunny Central UP ist es sogar weniger als ein Kilogramm pro Kilowatt Leistung, 50 Prozent weniger als beim Vorgängermodell. Dadurch haben wir im vergangenen Jahr 500 Tonnen Material eingespart.

Sie arbeiten nicht nur im Job an der weltweiten Energiewende mit, sondern auch zu Hause, richtig?

Ja, die Photovoltaikanlage auf unserem Haus produziert mehr Strom als wir verbrauchen. Der überschüssige Strom fließt nicht nur ins Netz, sondern auch in einen Batteriespeicher, so kann meine Familie rund um die Uhr sauberen Solarstrom nutzen. Außerdem teste ich gerade den SMA EV Charger zum schnellen und einfachen Laden von Elektrofahrzeugen, der noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. 
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Wie nachhaltig ein Wechselrichter ist, entscheidet sich bereits bei seiner Entwicklung. Dabei spielen eine ganze Reihe von Faktoren eine wichtige Rolle, die bei SMA nicht nur einzeln, sondern immer auch in ihrer Gesamtheit betrachtet werden. Im „Leitfaden für nachhaltige Produktgestaltung“ sind wesentliche Designkriterien festgelegt, die dafür sorgen, dass SMA Produkte von Generation zu Generation immer nachhaltiger werden.

Um zu erfahren, was einen Wechselrichter nachhaltig macht, fahren Sie auf der nachfolgenden Seite mit Ihrem Cursor über die einzelnen weißen Punkte.

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Effizienz

Rohstoffe werden knapper, ihre Ausbeutung zerstört oft intakte Natur, deshalb sollten Wechselrichter mit möglichst geringem Materialeinsatz eine möglichst hohe Leistung erbringen. SMA hat das spezifische Gewicht der String-Wechselrichter 2019 um 20 Prozent je kW Leistung gesenkt, das des neuesten Zentral-Wechselrichter-Modells sogar um 50 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell.

Integration vieler Funktionen

Um Material und unnötige Kosten für die Kunden zu sparen, sind in SMA Wechselrichtern bereits alle Funktionen enthalten, die die Nutzer brauchen. Zusatzkomponenten sind z.B. weder für ein effektives Schattenmanagement noch für die Direktvermarktung von Solarstrom nötig.

Langlebigkeit und Sicherheit

Eine langjährige und zuverlässige Performance auch unter härtesten Bedingungen trägt ebenfalls zur Nachhaltigkeit eines Wechselrichters bei. Deshalb durchlaufen SMA Wechselrichter während ihrer Entwicklung, Herstellung und darüber hinaus gründliche Stresstests in den firmeneigenen Testcentern und Photovoltaikanlagen, aber auch in Solaranlagen von Mitarbeitern und Kunden.

Servicefähigkeit

Gezielte und gut geplante Serviceeinsätze schonen Ressourcen und steigern die Lebensdauer der Wechselrichter. Deshalb sind die SMA Wechselrichter so konstruiert, dass sie einfach und schnell zu warten sind und Verschleißteile planmäßig ersetzt werden können, bevor eine Reparatur notwendig ist.

Vermeidung gefährlicher Stoffe

Zusätzlich zu der Garantie, in SMA Wechselrichtern keine Konfliktmineralien einzusetzen, definieren wir weitere „Non-preferable Materials“. Die Vermeidung dieser Materialien, die umwelt- oder gesundheitsgefährdend sind oder bei deren Gewinnung die Menschenrechte verletzt werden, soll bereits in der Vorentwicklung berücksichtigt und bis in die Vorlieferkette nachverfolgt werden.

Recyclingfähigkeit

Um Rohstoffe zu schonen und Müll zu vermeiden, sollten möglichst viele Bauteile eines Wechselrichters wiederverwendet werden können. Daher haben wir für die Entwicklung bis 2025 das Ziel ausgegeben, dass 90 Prozent der in SMA Wechselrichtern verbauten Komponenten recyclingfähig sind.

Klimafreundliche Produktion

Die SMA Wechselrichter-Produktion nutzt zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen, rund 40 Prozent davon produzieren unsere eigenen Photovoltaikanlagen. Außerdem haben wir den Energieverbrauch pro erzeugtem kW Wechselrichter-Leistung über die vergangenen vier Jahre hinweg um rund 58 Prozent gesenkt.  

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SMA nutzt ihre Innovationsstärke nicht nur, um die Wechselrichter immer effizienter und leistungsstärker zu machen, sondern auch, um möglichst viele Funktionen in sie zu integrieren. Warum das gut für die Nutzer und die Umwelt ist, erklärt Matthias Victor, Leiter des Innovation Centers bei SMA. 
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Herr Victor, warum ist es so wichtig, möglichst viele Funktionen im Wechselrichter zu integrieren?

Weil es jede Menge Material und auch Kosten spart. Ein Beispiel: Um auch in Photovoltaikanlagen, auf die teilweise ein Schatten fällt, einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen, muss bei der von einigen Wettbewerbern angebotenen Lösung zusätzlich zum Wechselrichter hinter jedes Solarmodul auf dem Dach eine kleine Box, ein sogenannter „Modul-Optimierer“, geschraubt werden. Bei SMA geschieht diese Optimierung durch eine Software im Wechselrichter. Für den Aufbau einer typischen gewerblichen Photovoltaikanlage mit 200 Kilowatt Leistung werden dadurch mit der integrierten SMA Lösung ca. 2.000 elektronische Bauteile benötigt, mit der anderen Lösung ganze 60.000. Durch die vielen Bauteile steigt außerdem die Gefahr von Ausfällen, aber auch von Feuern, weil viele Plastikleitungen und Stecker gebraucht werden, die nicht immer zusammenpassen. Und auch die Entsorgung ist ein Problem.

Inwiefern?

Kaputte ‚Optimierer‘ können nicht repariert werden, sondern müssen als Elektroschrott entsorgt werden. Damit sind sie alles andere als nachhaltig. Denn nachhaltige Produkte zeichnen sich ja durch eine hohe Langlebigkeit, Servicefähigkeit und Wiederverwertbarkeit aus. Deshalb absolvieren SMA Wechselrichter bis zu ihrer Markteinführung und darüber hinaus gründliche Stresstests, und wir denken bei der Entwicklung immer mit, dass die Geräte möglichst einfach und schnell zu warten sind.

Und wie sieht es bei den SMA Wechselrichtern mit der Recyclingfähigkeit aus?

Das ist ein wichtiges Thema, das wir in der Entwicklung gerade in den Fokus nehmen. Unser Ziel ist es dabei, unsere Wechselrichter so zu gestalten, dass hochwertige Rohstoffe so einfach und ressourcenschonend wie möglich aus den alten Geräten zurückgewonnen und wiederverwertet werden können. Nachhaltigkeit heißt eben nicht, bei der Produkteinführung mit der Verbesserung aufzuhören. 
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