Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's
Verantwortung zählt
SMA Solar Technology

Verantwortung zählt

Logo https://sma.pageflow.io/verantwortung-zahlt

Nachhaltig soll heute fast jedes Produkt sein. Das funktioniert aber nur, wenn man die gesamte Wertschöpfungskette einbezieht. Bei SMA müssen Lieferanten daher strenge Kriterien bezüglich Korruption, Ethik, Arbeitnehmerrechten, Umweltschutz, Qualität und Produktsicherheit erfüllen.
Zum Anfang
Mit Produktökobilanzen analysiert SMA den Einfluss der Wechselrichter auf Umwelt und Gesellschaft – und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. So lässt sich unter anderem ermitteln, an welcher Stelle Verbesserungsmaßnahmen die größte Wirkung auf den Produkt-Footprint haben. Häufig ist dies die Vorlieferkette.  

Bei den Wechselrichtern der  Sunny Boy Produktfamilie fällt zum Beispiel dort das weitaus größte Treibhausgaspotenzial an. Bei anderen Faktoren verhält es sich ähnlich. Deshalb beziehen wir die gesamte Lieferkette in unsere Nachhaltigkeitsstrategie ein, und nicht nur die eigene Produktion.  
Zum Anfang
0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang
Wie überzeugt man rund 450 Lieferanten aus nahezu allen Regionen der Welt davon, strenge Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen – noch dazu in einem Umfeld, in dem elektronische Bauteile nicht selten Mangelware sind?

SMA Einkaufsleiter Günter Plny kennt die Antwort: „Das geht nicht von heute auf morgen. Gut ist, dass wir schon vor über zehn Jahren damit begonnen haben, Nachhaltigkeit als einen entscheidenden Aspekt in unsere Einkaufsstrategie zu integrieren. Damals hat noch kaum jemand über dieses Thema nachgedacht. Anfangs musste das Einkaufsteam noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Mittlerweile haben die meisten unserer Lieferanten erkannt, welche Vorteile nachhaltiges Handeln bringt, und setzen ähnlich hohe Maßstäbe an wie wir. Für kleinere Unternehmen ist die Einhaltung unserer strengen Standards allerdings oft eine Herausforderung, beispielsweise wenn es um den nachweislichen Ausschluss von gefährlichen Stoffen oder Konfliktmineralien geht. Hier müssen wir dann gemeinsam Lösungen finden.“   
Zum Anfang
Schon 2009 hat SMA den Verhaltenskodex des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik unterzeichnet. Seit 2010 formuliert der unternehmenseigene SMA Lieferantenkodex sehr klare Richtlinien für nachhaltiges Handeln. Dabei geht es nicht nur um ökologische Themen, sondern auch um ethische und soziale, wie Korruptionsbekämpfung, die Einhaltung der Menschenrechte und die Vermeidung von Kinderarbeit. Hinzu kommen hohe Anforderungen an Qualität und Produktsicherheit – und das über die gesamte Vorlieferkette hinweg bis hin zur Rohstoffgewinnung. Bei Vertragsabschluss muss jeder Lieferant unterschreiben, dass er und seine Zulieferer die Kriterien des Kodex einhalten.

Im Rahmen des „Onboardings“ neuer Lieferanten überprüfen die SMA Qualitätsmanager anschließend bei Audits vor Ort nicht nur, ob die neuen Lieferanten ihren hohen Qualitätsansprüchen genügen, sondern auch, ob sie die zugesicherten Nachhaltigkeitskriterien tatsächlich einhalten. Zusätzlich wird seit 2018 die Nachhaltigkeitsperformance der gesamten SMA Lieferkette über die international anerkannte EcoVadis- Datenbank überprüft. Dort erhalten die Lieferanten eine einheitliche Bewertung, die auf eingereichten Nachweisen und Belegen basiert. Es wird also objektiv nachvollziehbar und vergleichbar, wie nachhaltig die Lieferanten sind. 90 Prozent des Warenwerts hat SMA bereits mit EcoVadis bewertet.
Zum Anfang
Der nächste Baustein der nachhaltigen SMA Lieferkette ist bereits in Arbeit: Ein interdisziplinäres Team entwickelt die „SMA Supplier Sustainability Guideline“.

„Wir werden dort mit klar definierten Zielen beschreiben, welchen Weg wir mit unseren Zulieferern gehen möchten, um gemeinsam immer nachhaltiger zu werden. Ein Fokus liegt dabei auf der Vermeidung von Verschwendung und dem Kreislauf von Wertstoffen. Deshalb arbeiten wir bei der Definition der Anforderungen eng mit unserer Entwicklung zusammen. Schon beim Produktdesign entscheidet sich ja, wie ressourcenschonend ein Wechselrichter ist und wie gut man ihn nach seiner Nutzung recyceln kann“, umreißt Einkaufsleiter Günter Plny das spannende Projekt – dem ganz sicher noch einige weitere folgen werden, um die Produkte von SMA über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg durch und durch nachhaltig zu machen.   
Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen Wischen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden